Social Media Marketing: 9 Tipps für Social Media im Gastro Marketing

Du bist Inhaber/in, Entscheider oder Social Media Beauftragter eines Gastronomiebetriebs? Dann bist Du bei uns genau richtig!

Wenn Du eine Restaurant, Café, eine Bar oder Lounge betreibst oder für deren Social Media Marketing verantwortlich bist, dann stehst Du oft vor Fragen, die Du selbst lösen musst – die Weiten des Social Media bieten nämlich jede Menge Möglichkeiten, davon zu profitieren – aber auch jede Menge Optionen, viel Zeit und Ressourcen zu verschwenden.

Möchtest Du mit dem Social Media für Euer Lokal so richtig loslegen, geht das auch einfacher:

Wir haben Dir hier die 10 wichtigsten Tipps für Euren Start in Sozialen Netzwerken zusammengefasst, die Dir viel Zeit sparen und mit denen nicht nur der Start Eures Lokals ein Durchbruch wird, sondern sich Social Media auch dauerhaft als bester Vertriebler herauskristallisieren wird. Mehr Reichweite bedeutet mehr Kunden und damit auch mehr Umsatz!

1. Focussiere Dich auf bestimmte Plattformen

Wer überall ist, ist nirgendwo.

Natürlich schadet es nicht, wenn Euer Lokal auf verschiedenen Plattformen auffindbar ist und das sollte sogar Pflicht sein. Aber beim Versuch, alle Netzwerke gleichzeitig zu bedienen wirst Du scheitern.

Zwar gibt es sinnvolle Tools wie etwa Hootsuite, die das Verwalten mehrerer Netzwerke einfacher machen, aber das ist eher für Vollzeit-Profis.

Wir empfehlen Dir auf jeden Fall die Nutzung von Facebook mit einer unglaublich großen Reichweite. Auch Instagram wird immer wichtiger und ist heute schon bei der jüngeren Generation fast genauso wichtig wie Facebook.

2. Mach’s Gästen einfach, Dich zu finden

Achte bei der Erstellung Deiner Seiten darauf, dass Interessenten und Gäste nicht ewig suchen müssen.

Mach’s Deinen Gästen einfach, das Gesuchte zu finden. So zum Beispiel die Adresse Eures Lokals, Telefonnummer, die URL Deiner Gastro-Website. Benenne die Social Media Seite nach Eurem Lokal (z.B. “Uschi’s Schlemmerladen”, “Kösk Restaurant” etc.).

Gerade im Gastrobereich wünschen sich neue Interessenten eine Speisekarte, die sie auch online sehen können – denn sie wollen schließlich wissen, was Ihr zu bieten habt. Achte hierbei auch auf Minderheiten: Etwa die klare Kennzeichnung von vegetarischen oder veganen Gerichten erweitern Deine Zielgruppe.

Achte zudem darauf, dass das Profil- und Hintergrund/Titelbild ansprechend gestaltet ist und Dein Lokal angemessen repräsentiert.

3. Aktualität vs. Zeitaufwand

Die tollste Speisekarte bringt nicht die gewünschte Wirkung, wenn Sie uralt ist:

Achte darauf, dass Deine Inhalte stets aktuell sind und potentielle Gäste auch bekommen, was sie online sehen. Schlimer wäre es, dass die Öffnungszeiten nicht mehr aktuell sind und Gäste vor verschlossener Türe stehen.

Hier läuft es meist “Zeit gegen Aktualität”, denn: Möchtest Du Deine Social Media Kanäle aktuell halten, musst Du auch regelmäßig Zeit investieren.

Für dieses Problem hat die Firma Kompass aus Stuttgart eine Lösung mit der Gastro App geschaffen:

Mit der einfachen App kannst Du mit wenigen Klicks vom Handy aus bspw. den aktuellen Mittagstisch hochladen, neue Speisekarten mit dem Handy abfotografieren und bequem ins Netz stellen – den Rest übernimmt die App für Dich.

4. Offline auf Online verweisen

Wissen Eure Gäste von Deinen Social Media Aktivitäten? Wenn nicht, ist das verschwendetes Potential.

Gerade Eure Stammgäste achten meist nicht darauf, da Sie das Lokal ja bereits kennen – nicht umsonst sind sie Stammgäste. Bitte sie, den Kanal bzw. die Seite Eures Lokals zu liken bzw. zu folgen und damit auch online zu unterstützen.

Du kannst direkt im Lokal auch auf Eure Social Media Seite aufmerksam machen, indem Du bspw. auf Plakaten, Flyers oder etwa auf der Speisekarte bzw. Speisetafel darauf hinweist: “Folge uns auf Facebook” + Name der Seite.

5. Bewertungen

Bitte Deine Gäste darum, Euer Lokal auf Social Media zu bewerten.

Zufriedene Gäste machen das liebend gerne, denken aber oft gar nicht daran. Dezente Hinweise in Form von kleinen Aufklebern, A4-Aufstellern oder ähnliches direkt im Lokal mit Beschriftungen wie etwa “Bewerte uns auf Facebook” oder “Bewerte uns auf Google” weisen die Gäste darauf hin.

Auch im persönlichen Gespräch empfiehlt es sich, Gäste zu bitten, ein Feedback zu hinterlassen – zum Einen profitieren Suchende von den positiven Bewertungen zu Deinem Lokal. Andererseits erfährst Du so direkt vom Kunden, wo Verbesserungsbedarf besteht.

6. Aktiviere alle Potentiale

Um von neuen Gästen gefunden zu werden solltest Du auch unbedingt darauf achten, ordentlich bei Google Maps bzw. Google Places gelistet zu sein.

Anders als bei der Suchmaschinenoptimierung hast Du bei einem Google Business Eintrag direkten Einfluss auf die Inhalte, die in Google angezeigt werden.

Auch hier sollten Öffnungszeiten, ein kurzer Beschreibungstext, ansprechende Fotos – idealerweise von den Speisen, vom Team, von der Location und evtl. Speisekarten – und die Kontaktdaten wie URL der Website sowie die Rufnummer Eures Lokals essentiell sein, damit Kunden Euch einfacher finden.

Möchtest Du auf’s Ganze gehen kannst Du auch Blogger, Foodblogs und Online-Magazine anschreiben, die über Gastronomiebetriebe berichten und diese – sozusagen als moderne Restaurantkritiker – bewerten.

Im besten Fall wird Dir das jede Menge Kunden bringen, wenn ein großer Kanal über Eure leckeren Steaks und die tollen Cocktails berichtet – zudem hast Du damit indirekt eine Kooperation aufgebaut, die Du bei zukünftigen Aktionen oder Events wieder reaktivieren kannst.

7. WLAN für Gäste anbieten

Viele Gastronomen verschwenden Potential, indem sie ihren Gästen kein kostenloses WLAN anbieten.

Zum einen zieht das eine weitere Zielgruppe an – etwa den Geschäftsmann, der bei mehreren Drinks und FIngerfood am Laptop Dinge erledigen muss – und zum Anderen dient dies als kostenlose Werbung mit Multiplikator. Wenn nämlich das WLAN mit einer Marketingfunktion, etwa durch Facebook, erweitert wird, profitieren beide davon:

Der Gast kann kostenlos WLAN nutzen und informiert durch ein Liken/Teilen/Folgen alle seine Freunde auf Facebook, dass er gerade bei “Uschi’s Schlemmerladen” kostenlos im Internet surft bzw. markiert zumindest den Standort markiert.

8. Poste ansprechende Inhalte

Was bei Facebook wirkt, ist die Mischung aus Entertainment und Werbung:

Langweile Deine Gäste nicht mit täglicher, losgelöster Werbung, aber verliere auch nicht das Ziel aus den Augen, indem Du täglich völlig themenfremde Katzenvideos postest. Hast Du bereits Dein Social Media Profil und einige Follower wird es Zeit, Einblicke in Dein Lokal zu bieten.

Am besten kommen wirkungsvolle Fotos an, vielleicht gar einige kurze Videos zu besonderen Events wie etwa Weihnachten im Lokal oder Background-Szenen bei der Zubereitung eines leckeren Gerichts. Den Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt – auch Fotos des Teams wirken meist positiv und verleihen dem Ganzen ein Gesicht.

9. Multipliziere Deine Reichweite

Teilt ein Gast Deine Facebook-Seite in seiner Timeline sehen das all seine Freunde, die auch zu Deiner Zielgruppe gehören, aber das Lokal womöglich noch gar nicht kennen.

Somit steigt Deine Bekanntheit durch Multiplikation – animiere Deine Follower, Deine Beiträge zu teilen. Dies sollte nicht als Bitte geschehen, sondern idealerweise in Verbindung mit irgend einer Aktion – oder zumindest ein kleines Dankeschön beinhalten (“gratis Keks”?).

Wer mit seinen Gästen ein empathisches Verhältnis hat, dem sollte das keine großen Schwierigkeiten bereiten, die eigenen Social Media Kanäle ins Gespräch zu bringen.

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